Customer Information Management

Die vernetzte Welt: Das Internet der Dinge und die Explosion der Daten

Mithilfe von Auswertungen der von Ihnen gesammelten Kundendaten können Sie das Verhalten von Kunden vorhersagen, im Sinne von was Kunden wann, wie, wo und warum kaufen.

Etwa um das Jahr 2005 begann die Wachstumsrate internetfähiger Geräte, vorrangig Computer und Mobiltelefone, die Wachstumsrate der Weltbevölkerung zu überholen.

2008 gab es bereits mehr internetfähige Geräte als Menschen auf der Welt.

Diese Entwicklung wird noch an Fahrt aufnehmen, doch die nächste Welle wird nicht von PCs und Mobilgeräten angeführt werden. Laut Gartner werden bis zum Jahr 2020 26 Milliarden Geräte mit dem Internet der Dinge (IoT) verbunden sein, und zwar Geräte, die nicht etwa PCs oder Mobilgeräte sind, sondern die von Thermostaten und Autos bis hin zu medizinischen Diagnosewerkzeugen und Basketbällen alles sein können.

Trotz ihrer gewaltigen Dimension kratzen diese Zahlen nur an der Oberfläche. Cisco schätzt, dass die Obergrenze des sich ausbreitenden vernetzten IoT bis 2020 bei ganzen 50 Milliarden Geräten insgesamt liegen könnte, während die IDC mit einer Vorhersage von 212 Milliarden nach den Sternen greift.

Der einzige noch gewaltigere Aspekt des IoT als die „Dinge“ selbst wird in der Flutwelle der entfesselten Daten bestehen. Das IoT wird niemals schlafen: Milliarden internetfähiger Gegenstände werden zu Datensammlern und eine Flut an Informationen erzeugen. Aufgrund dieses anhaltenden Datenstroms könnte man Echtzeitinformationen zu Umfeld und Meinungsbildern der Kunden abgreifen.

Wie können Unternehmen dieses enorme Potenzial ausschöpfen, ohne in diesem Meer aus Daten zu versinken?

Das Dilemma der Datenflut ist nicht neu

Ein Großteil dieser Informationsüberflutung wird in Form von „dunklen Daten“ zutage treten. Wie Pitney Bowes im November 2013 schrieb, bezeichnet der Begriff der dunklen Daten (der vor dem Aufstieg des IoT entstanden ist) die von Unternehmen gesammelten und gespeicherten Informationen, die jedoch üblicherweise relativ unbewegt geblieben sind, da sie nicht zu analytischen Zwecken genutzt werden. Dunkle Daten können beispielsweise kundenspezifische demografische Informationen, Kaufverhalten und Zufriedenheitsgrad oder allgemeine Produktdaten umfassen.

Denken Sie an all das ungenutzte Potenzial Ihrer bestehenden dunklen Daten.

Sofern sie selektiv genutzt werden, z. B. um Kunden besser zu verstehen, sind dunkle Daten für Unternehmen von unschätzbarem Wert, da sie ihnen erlauben, effizienter an zusätzliche Erkenntnisse zu gelangen.

Doch gibt es im Hinblick auf Daten überhaupt ein „Zuviel des Guten“? Die Wahrscheinlichkeit, dass sich mit dem Internet der Dinge neue Möglichkeiten für diejenigen Unternehmen auftun, die das Potenzial dieser Informationen richtig zu nutzen wissen, ist möglicherweise genauso hoch wie die Wahrscheinlichkeit, dass die Materie der dunklen Daten für solche Unternehmen, die irrelevante Daten „horten“, noch tiefer und undurchsichtiger wird.

Bringen Sie Licht ins Dunkel der Daten, anstatt sie nur zu horten

Angesichts des immensen Wachstums des Internet der Dinge haben Branchenbeobachter Alarm geschlagen. Manche sind wegen der Datenflut und der damit einhergehenden Sicherheitslücken derart besorgt, dass sie Gesetz fordern, in dem geregelt ist, wie Daten gesammelt und im IoT freigegeben werden.

Selbst wenn diese umgreifenden Bemühungen von Erfolg gekrönt sind, wird die Verantwortung dafür, keine „Datenhorter“ zu werden, letztendlich bei den Unternehmen selbst liegen. Pitney Bowes unterstützt Firmen dabei, in Bezug auf dunkle Daten eine „Nutzen oder Verzichten“-Mentalität anzunehmen. Anstatt Unternehmen in immer mehr Daten ersticken zu lassen, helfen wir ihnen bei der Durchdringung und selektiven Nutzung der Informationen, damit sie aus diesen schließlich praktische Erkenntnisse gewinnen.

Zum Beispiel können Unternehmen mit unserer leistungsfähigen Analyseplattform Spectrum Uplift™ Informationen über wichtige Zielmärkte und das bisherige Kaufverhalten der Kunden nutzen, um die Personengruppen zu ermitteln, die am leichtesten zu „überreden“ sind und sich am ehesten von Marketingmaßnahmen beeinflussen lassen, anstatt Ressourcen an die „sicheren Käufer“ (die sowieso kaufen), die „hoffnungslosen Fälle“ (die nicht kaufen) und die „schlafenden Hunde“ (die negativ reagieren könnten) zu verschwenden.

Ohne ein Werkzeug zur Zusammenführung von Daten und Folgerung von Trends und Mustern würden die zur Bildung dieser wertvollen Marktsegmente genutzten Informationen ziel- und zwecklos umhertreiben. Dieses Datenwirrwarr ist schuld daran, dass Unternehmen nicht einmal die grundlegenden Datenanalyseverfahren, die bereits vor der Entwicklung des IoT allgemein bekannt waren, durchführen. Dies ist ein Wettbewerbsvorteil, der nicht aufs Spiel gesetzt werden sollte.

Dunkle Daten enthalten Unmengen an Informationen, und mit den richtigen Werkzeugen können Unternehmen ihr Potenzial voll ausschöpfen.

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