Verrückt nach Telefon

Der Name PhoneNatic beinhaltet „lunatic“, zu Deutsch „verrückt“, doch die Gründer des Unternehmens waren offenbar alles andere als verrückt, als sie ihren Onlineshop mit dem Schwerpunkt Telefonzubehör gründeten, denn sie trafen den Nerv der Zeit. Zu dem breiten Angebot gehört auch unverzüglicher Warenversand, der durch professionelle Maschinen unterstützt wird.

Der Name PhoneNatic beinhaltet „lunatic“, zu Deutsch „verrückt“, doch die Gründer des Unternehmens waren offenbar alles andere als verrückt, als sie ihren Onlineshop mit dem Schwerpunkt Telefonzubehör gründeten, denn sie trafen den Nerv der Zeit. Zu dem breiten Angebot gehört auch unverzüglicher Warenversand, der durch professionelle Maschinen unterstützt wird.

Als PhoneNatic vor sechs Jahren gegründet wurde, war das Angebot an Smartphonezubehör fast eine Marktlücke. Das hat sich gründlich geändert, inzwischen drängen viele Händler auf den Markt. Dass PhoneNatic trotz Wettbewerb nicht nur besteht, sondern wächst und wächst, hat zwei wesentliche Gründe. Zum einen gibt es immer wieder ergänzende Angebote im Sortiment, die gar nicht unbedingt etwas mit Telefonie zu tun haben. „In der kalten Jahreszeit haben wir zum Beispiel niedliche Teeeier in verschiedenen Tierformen eingeführt, die sind fast durch die Decke gegangen“, erzählt Lagerleiter Martin Heth. Ein weiteres An-gebot ist die Smartphonehüllen-Bedruckung. Während es bei Amazon auch von PhoneNatic nur vorgefertigte Designs zur Auswahl gibt, bietet PhoneNatic über die eigene Website individuelle und genau angepasste Bedruckung an.  

 

POSTSTELLE: Die beiden großen Frankiermaschinen – Connect+ von Pitney Bowes – sind auch auf Warenversand eingestellt. Neben das Porto drucken sie ein individuelles Logo, selbst gestaltet und auf dem Touchscreen abrufbar.

Zum anderen hat PhoneNatic den Anspruch, bestellte Ware am nächsten Tag in den Briefkasten des Kunden ausliefern zu lassen. „Wenn die Besteller mit unserem Service zufrieden sind, kommen sie wieder und empfehlen uns auch weiter“, weiß Heth. Die Verantwortung, dem Schnelligkeitsanspruch gerecht zu werden, liegt maßgeblich bei dem Lagerleiter, der auch die Versandabläufe unter seinen Fittichen hat, wie er es ausdrückt. Er verfügt über die entsprechende Maschinerie, die vom Versandprofi Pitney Bowes stammt.

Die allermeisten Produkte des Onlineshops sind kleinteilig und passen in eine stabile Luftpolsterhülle oder in eine kleine Schachtel – Displayschutzfolien können sogar in einem normalen DIN-lang-Umschlag verschickt werden. Die Konfektionierung erfolgt manuell an den Versandtischen. Jede Sendung ist individuell, die Tagesmengen schwanken zwischen 1.000 und 4.000 Stück. „Bei Sonnenschein gehen erfahrungsgemäß weniger Bestellungen ein“, berichtet Heth. „Wenn es kälter wird, bestellen alle Leute auf einmal Socken. Prognosen sind trotzdem schwierig: Im letzten Sommerloch hatten wir wider Erwarten um die 3.000 Sendungen jeden Tag.“ Zur Ware gehören stets die entsprechenden Versanddokumente: ein Aufkleber mit Lieferadresse, die Rechnung sowie eventuell ein oder zwei Werbeflyer, die sprachlich zu dem Land in der Anschrift passen. Dafür wird zuerst der individuelle Bestandteil gedruckt, also das Versandlabel und die Rechnung. Der langjährige Drucker hatte viele Probleme mit dem Papier, in das ein Aufkleber integriert war, außerdem verursachte er hohe Druckkosten und konnte mit den zunehmenden Mengen nicht Schritt halten. Deshalb wurde er vor wenigen Monaten durch den leistungsfähigen Tintenstrahldrucker RISO ComColor GD7330 ersetzt, den Pitney Bowes als RISO-Vertriebspartner lieferte. Mit einer Leistung von 130 Seiten pro Minute ist er auch der Rushhour am späten Nachmittag kurz vor der Posteinlieferung gewachsen. „Damit läuft alles ganz easy“, äußert Heth zufrieden. „Wir legen Stapel von 500 Blatt ein und brauchen uns um nichts weiter zu kümmern.“ Passt die Ware mitsamt den Dokumenten in einen DIN-lang-Briefumschlag, erhält dieser keinen Adressaufkleber. Für solche Sendungen stehen die beiden Direktadressierer DA50 und DA70 aus dem Haus Pitney Bowes bereit. Über den automatischen Einzug lassen sich damit je 10.000 Briefhüllen pro Stunde bedrucken.  

 

VERANTWORTUNG: Als Lagerleiter sorgt Martin Heth dafür, dass die Versandprozesse reibungslos ablaufen und die Kunden ihre bestellte Ware am nächsten Tag im Briefkasten vorfinden.

Anja Knies

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