Postbearbeitung und Versand

Post-Entgelte 2015: Tipps für Ihre Frankiermaschine

Die Entgelt-Tabelle 2015 der Deutschen Post brachte nicht nur die üblichen Erhöhungen, sondern auch zwei interessante Neuerungen. Die wichtigsten Fragen zur Entgelt-Änderung beantwortet André Dykier, Senior Product & Postal Manager bei Pitney Bowes Deutschland, und erläutert, wie Unternehmen den Erhöhungen ein Schnippchen schlagen können.

Womit begründet die Post ihre Erhöhung?

AD: Wir alle wissen: Dienstleistungen werden naturgemäß teurer und die Post hat in ihre Infrastruktur investiert. Außerdem muss die Deutsche Post ganz andere Personal-Kapazitäten vorhalten als ihre alternativen Wettbewerber. E+1, also Zustellung ab Einlieferung plus ein Tag, das ist eine logistische Herausforderung und Service-Versprechen, welches viele Unternehmen zu schätzen wissen.

 

Was hat sich 2015 konkret geändert?

André Dykier: Das Entgelt für den Standardbrief national bis 20 Gramm wurde um 2 Cent auf künftig 0,62 € erhöht, gleichzeitig wurde das Entgelt für den Kompaktbrief bis 50 Gramm um 5 Cent auf künftig 0,85 € abgesenkt. Bei der Infopost Groß müssen Unternehmen dagegen für ihre klassischen Werbemittel eine Erhöhung auf 0,39 € hinnehmen. Das ist insgesamt moderat und kommt Unternehmen entgegen.

 

Wo liegt der Vorteil für Unternehmen?

AD: Für den Versand von Verträgen, Formularen oder Anleitungen ist der im Preis gesenkte Kompaktbrief die richtige Wahl. Denn in diesem Produkt können Unternehmen bis zu 8 DIN A4-Seiten unterbringen. Wer dann noch seinen Post-Versand geschickt kombiniert, kann für 0,85 € Porto-Kosten sparen, statt zum Beispiel Werbung und Rechnung getrennt zu jeweils 0,62€ zu verschicken.

 

Was ändert sich neben dem Briefporto bei Paket und Päckchen?

AD: Von DHL gibt es ein neues Basisprodukt für den Versand: Das neue Päckchen Inland bis 1  Kilogramm kostet 3,95 €. Das klassische Päckchen bis 2 Kilogramm erhöht sich auf 4,40 €. Mit dem neuen Produkt können Unternehmen rund 10 % sparen und dennoch eignet sich das Produkt bestens für Info-Material oder preiswerte Kleinteile, die Unternehmen oft verschicken.

 

Was bedeuten diese Anpassungen für die Nutzer von Frankiermaschinen?

AD: Frankiermaschinen sind genau für diese Umstellungen gemacht. Die Frankiermaschine „kennt“ die Entgelte. Die „Preis-Produktliste“ der Deutschen Post hat übrigens rund 880 Positionen! – die man ohne Frankiermaschine manuell verwalten müsste. Außerdem kann der Postversand nach  Kostenstellen oder Klienten abgewickelt werden. „Wer bestellt, bezahlt“ – für dieses bewährte Prinzip ist eine Frankiermaschine wie geschaffen und bestimmt die beste Kostenbremse.

 

Dafür muss die Frankiermaschine up-to-date sein. Muss dieses Update immer manuell gestartet werden?

AD: Ja. Das ist rechtlich nicht anders möglich. Für das Update muss die Frankiermaschine wie üblich für eine Portoaufladung angeschlossen sein, dann bitte einfach der Menüführung folgen.

 

Gibt es dazu weitere Unterstützung von Pitney Bowes?

AD: Wir haben alle Kunden mit FRANKIT Frankiermaschinen zum Jahreswechsel informiert – über die wichtigsten Entgelt-Änderungen inklusive detaillierter Anleitung zum Update. Unsere Kundenbetreuer, im Pitney Bowes Jargon Client Manager genannt, haben diesen Ball seit Beginn des Jahres aufgenommen und beraten jeden ihrer Kunden individuell über die Vorteile die sich aus den neuen Gebühren ergeben.    

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Wie Sind Postsendungen Versichert?

Seit dem Januar 2015 können Sie 1kg oder 2kg Päckchen mit Ihrer Frankiermaschine von Pitney Bowes freimachen. Lesen Sie den beigefügten Artikel, wenn Sie wissen möchten, wie Sie für den seltenen Fall eines Sendungsverlusts bei der Deutschen Post versichert sind.

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