Richtlinien für Aktienbesitz von Führungskräften

Version vom 4. September 2007

Zweck

Zweck der vorliegenden Richtlinien für den Besitz von Aktien von Pitney Bowes Inc. durch dessen Führungskräfte (im Folgenden die „Richtlinien“) ist folgender:

Betonung der Bindung zwischen Führungskräften und langfristigen Interessen der Aktionäre sowie

Verbesserung des Unternehmensimages durch offene Kommunikation der Tatsache, dass die Interessen der Führungskräfte durch persönliche Vermögensanlagen in Unternehmensaktien direkt mit dem langfristigen Erfolg des Unternehmens verknüpft sind, an Anleger, Kreditgeber, Marktanalysten und die Öffentlichkeit.

Im Sinne der vorliegenden Richtlinien gelten als Führungskräfte alle Mitarbeiter, die mindestens den Rang eines „Vice President“ haben (Stufe G und höher gemäß Unternehmenshierarchie).

Betroffene Führungskräfte

Von Führungskräften, die gemäß Abschnitt 16 des US-amerikanischen Börsengesetzes (Securities Exchange Act) von 1934 als „Reporting Officers“ gelten, (im Folgenden die „betroffenen Führungskräfte“) wird der Erwerb von Anteilen am Aktienkapital des Unternehmens mit Blick auf einen anvisierten Gesamtbesitz erwartet, basierend auf einem Vielfachen des Gehalts sowie einer Haltequote für eigene Aktien, durch Ausübung von Aktienoptionen zu erwerbenden Aktien oder den Besitz bedingt zugeteilter, mit einer Sperrfrist belegter Aktien und/oder Aktienpakete (Restricted Stock bzw. Restricted Stock Units gemäß US-amerikanischem Börsenrecht).  Der Besitzstand der jeweiligen betroffenen Führungskraft wird dem Executive Compensation Committee einmal jährlich gemeldet.

Der Faktor für die Multiplikation des Gehalts lautet wie folgt:

Titel

Vielfaches des Grundgehalts

Chief Executive Officer

 

 5x

 

Executive Chairman und/oder Chief Operating Officer

 

 3x

 

Andere gemäß durch Abschnitt 16 des Börsengesetzes erfasste Führungskräfte

 2x

Die Anzahl an Aktien, die von einer betroffenen Führungskraft gehalten werden müssen, ist gleich dem Grundgehalt zum vergangenen Jahresende, multipliziert mit dem Durchschnitt des Schlusskurses der Pitney Bowes-Stammaktie am jeweils letzten Handelstag der vergangenen zwei Jahre.  Bei internationalen Führungskräften wird das Gehalt mit dem Durchschnitt der monatlichen durchschnittlichen Umrechnungskurse für das Jahr errechnet.

Die Haltequote beträgt 100 % des „Anteils am Reingewinn“. Von den betroffenen Führungskräften wird erwartet, so lange 100 % der nach Bezahlung des Optionspreises und der im Zuge der Ausübung der Option angefallenen Steuern und Abgaben verbleibenden Aktienanteile und/oder 100 % der bedingt zugeteilten Aktien, deren Sperrfrist gerade abgelaufen ist, nach Zahlung der geltenden Steuern und Abgaben zu halten, bis das vorgeschriebene Vielfache des Gehalts erreicht ist.

Nach Erreichung des vorgeschriebenen Vielfachen des Gehalts ist die betroffene Führungskraft zur Veräußerung zuvor auf dem Markt sowie durch Ausübung von Aktienoptionen oder durch den Ablauf der Sperrfrist bei bedingt zugeteilten Anteilen erworbener Aktien berechtigt.  Wird die Führungskraft in eine Position befördert, die mit einem höheren Multiplikationsfaktor verbunden ist, ist sie zum Halten zusätzlicher Anteile verpflichtet. Entsprechend den von Organisationen wie der National Association of Corporate Directors empfohlenen Best Practices wird von den Führungskräften erwartet, den Erwerb erheblicher Aktienanteile am Unternehmen durch partielle Portfoliodiversifizierung auszugleichen.  Zwar wird betroffenen Führungskräften nicht von einer Erhöhung des Gesamtanteils am Aktienkapital von Pitney Bowes abgeraten, doch das Unternehmen wünscht nicht, dass ein unverhältnismäßiger Anteil des Nettovermögens der Führungskraft von seinem Aktienkurs abhängig ist. 

Vor jeder Veräußerung von Unternehmensaktien müssen betroffene Führungskräfte gemäß der Richtlinie des Unternehmens für Insiderhandel eine entsprechende Genehmigung einholen und den Chief Executive Officer in Kenntnis setzen. Von den betroffenen Führungskräften wird außerdem die Einhaltung aller zum Zeitpunkt der Veräußerung von Unternehmensaktien geltenden relevanten Börsenvorschriften erwartet.

Einberechnete Aktienanteile

Die Aktienanteile, die im Sinne der vorliegenden Richtlinie als im Besitz einer Führungskraft befindlich gelten, sind folgende: 1) direkt, d. h. individuell oder als Miteigentümer mit dem Ehepartner gemeinsam gehaltene Aktienanteile, einschließlich jener, die im Rahmen eines Pensionsplans gemäß Unterabschnitt 401(k) des US-amerikanischen Steuergesetzes gehalten werden, 2) Aktienanteile, die gehalten werden, dies jedoch treuhänderisch für einen unmittelbaren Angehörigen oder in dessen Namen erfolgt, 3) 60 % der bedingt zugeteilten Aktien, 60 % der bedingt zugeteilten Aktienpakete, 60 % der ausübbaren Aktienoptionen und 4) im Rahmen des Bonus-Sparplans (Deferred Incentive Savings Plan) und/oder des Pensionssanierungsplans (401(k) Restoration Plan) gehaltene Stückaktien am Unternehmenskapital.

Andere Führungskräfte

Ein wesentlicher Teil der im Rahmen des Programms für langfristige Anreize gewährten Boni wird in Form von aktienbasierten Vergütungen ausbezahlt. Dies ist das Hauptmittel zur Abstimmung der Interessen der Führungskräfte auf jene der langfristigen Anteilseigner (Aktionäre). Zusätzlich haben Führungskräfte Zugriff auf verschiedene Instrumente zum Ausbau ihres Unternehmensanteils im Laufe der Zeit wie 1) die Möglichkeit der Auswahl von Unternehmensaktien als unternehmensbezogene Beiträge für den Pensions- und Pensionssanierungsplan (401(k) Plan und 401(k) Restoration Plan gemäß US-amerikanischem Steuerrecht), 2) das Halten von Aktienanteilen, die durch Ausübung von Aktienoptionen oder Ablauf der Sperrfrist bedingt zugeteilter Aktien und Aktienpakete erworben wurden, 3) die Teilnahme am Dividendenwiederanlageplan und 4) die Möglichkeit zur Auswahl von Stückaktien am Unternehmen im Rahmen des Bonus-Sparplans (Deffered Incentive Savings Plan) des Unternehmens.